Der letzte Applaus – Film
Arsenal Filmverleih präsentiert
DER LETZTE APPLAUS
Ein Leben für den Tango
(El ultimo aplauso)
Ein Film von German Kral
Eine deutsch-argentinisch-japanische Koproduktion, 2008,
Spanisch mit deutschen Untertiteln,
88 Minuten, 35mm, Dolby Digital 5.1, Farbe
Bundesstart: 21. Mai 2009
Über den Film ( auch als pdf ):
“Der letzte Applaus” erzählt die bewegende Geschichte einer vergessenen Gruppe von gealterten Tangosängern aus Buenos Aires, die jahrelang in einer der berühmtesten Tangobars der Stadt aufgetreten sind, der “Bar El Chino”. Nachdem der Besitzer der Bar 2001 unter mysteriösen Umständen starb, wurde die Bar von seiner Witwe und ihrem neuen Partner übernommen. Ein paar Wochen später war dieser lebensfrohe Ort abgewirtschaftet und verödet.
“Der letzte Applaus” begleitet das Leben dieser vergessenen Tangosänger von 1999 bis heute. Der Film zeigt ihren Kampf, sich während der größten Wirtschaftskrise Argentiniens ihr tägliches Brot zu verdienen, und die Sehnsucht nach ihrem größten Traum: noch einmal vor ihrem Publikum zu singen und ihren Applaus zu hören, vielleicht zum letzten Mal in ihrem Leben…
Über “Bar El Chino”
Viele Jahre lang gab es in Pompeya, einem Viertel am Stadtrand von Buenos Aires, eine ganz besondere Tangobar: die “Bar El Chino“, benannt nach ihrem Besitzer El Chino (der Chinese), der nicht das Geringste mit China zu tun hatte. Sein richtiger Name war Jorge García (70), und seine Vorfahren waren spanische Immigranten. Mit nichts als ein wenig Gitarrenbegleitung und viel Wein zur Lockerung der Stimmbänder kamen Freunde und Nachbarn zusammen, um in seiner Bar Tango zu singen.
Am Ende war die “Bar El Chino“ so berühmt, dass man reservieren musste, um noch in irgendeiner Ecke Stehplätze zu bekommen. Das Erfolgsgeheimnis war einfach: echtes Tango Ambiente, ehrlich und ungeschminkt, und die Qualität der Sänger, die hier teilweise 30 Jahre lang die schönsten Tangos, die jemals geschrieben wurden, über Liebe, Trauer und die melancholische Stadt Buenos Aires gesungen haben.
Die Entstehungsgeschichte des Films (Von German Kral)
Die Geschichte vom Film “Der letzte Applaus” begann für mich am Ende des letzten Jahrhunderts. Ende 1999, kurz bevor ich nach Buenos Aires reisen wollte, die Stadt, in der ich geboren wurde und aufgewachsen bin, sagte mir Doris Dörrie, meine Lehrerin an der Münchner Filmhochschule, die kurz zuvor meine Heimatstadt besucht hatte: “German, wenn Du nach Buenos Aires fliegst, musst Du Dir unbedingt eine ganz besondere Tango-Bar anschauen und darüber einen Film machen…“ Die Bar namens “Bar El Chino“ befand sich in Pompeya, einem typischen Tango-Viertel von Buenos Aires, in dem ich vorher kaum gewesen war.
Als ich in die “Bar El Chino“ kam, war ich vom ersten Augenblick an von ihrem Ambiente und den Leuten dort begeistert: Diese direkte und unprätentiöse Art Tango zu singen, das Charisma ihres Besitzers “El Chino“ (der Chinese) mit seiner typischen rauen Buenos Aires- Stimme, die Nähe zwischen dem Publikum und den Sängern, die scheinbar ohne jegliches ästhetisches Konzept an den Wänden aufgehängten Zeichnungen und Fotos. Die “Bar El Chino“ eroberte mein Herz im Sturm. Und da Filme machen das ist, was ich im Leben am liebsten tue, war meine erste Reaktion, meine Kamera in die Hand zu nehmen und mit dem Drehen zu beginnen. Und in jenem Sommer am Ende des letzten Jahrhunderts konnte ich damit einfach nicht mehr aufhören. Ich drehte bei den Sängern zu Hause und in der Bar, ich befragte sie zu ihrem Leben, ihrer Liebe zum Singen und insbesondere zum Tango.
Mein Plan war, so schnell wie möglich nach Buenos Aires zurückzukommen, um den Dokumentarfilm über die Bar zu beenden. Als ich aber anderthalb Jahre später im August 2001 wieder nach Buenos Aires kam, hatte sich alles verändert. El Chino war krank und lag im Krankenhaus, sein einziger Sohn war ein paar Monate zuvor gestorben und eine sehr schwere Atmosphäre von Traurigkeit und Krise hatte sich nicht nur über die Bar, sondern die ganze Stadt, ja sogar das ganze Land gelegt. Während der kalten Tage im August 2001 drehten wir wieder mit den Sängern bei ihnen zu Hause und in der Bar. Kurz danach verließ ich Buenos Aires mit einem seltsamen Gefühl. Einige Wochen später, wieder zurück in Deutschland, erfuhr ich, dass El Chino gestorben war.
Bis November 2003 konnte ich dann nicht mehr nach Buenos Aires zurückkehren. Und als ich wiederkam, hatte sich wieder alles verändert. Die neuen Besitzer der Bar waren Delfina, El Chinos Witwe, und ihr Partner Omar. Seit sie die Bar übernommen hatten, hatten sich viele der bekanntesten Sänger mit ihnen überworfen und der Bar den Rücken gekehrt. Das an sich war zwar traurig, aber nicht unbedingt tragisch. Das Tragische lag vielmehr darin, dass einige dieser Sänger über 26 Jahre in der Bar gesungen hatten und jetzt nicht nur eine wichtige Einkommensquelle, sondern auch den einzigen Ort, an dem sie auftreten konnten, verloren hatten.
2006 konnte ich dank des Interesses und der Unterstützung der Produktionsfirma Happinet Corporation aus Tokio und des FilmFersehFonds Bayern erneut nach Buenos Aires reisen und “Der letzte Applaus” zu Ende drehen. Ich glaube, das Wichtigste für mich war, zu versuchen, das Leben, die Geschichten und die Stimmen dieser besonderen Sänger auf Film festzuhalten, bevor sie durch den Lauf der Zeit und fehlendes Interesse vielleicht für immer verschwinden würden.
Damals traf ich auch auf die jungen Musiker des “Orquesta Típica Imperial“, denen das Projekt sehr gefiel und die sofort mit den Sängern der “Bar El Chino“ spielen wollten. Zudem hatte ich das Glück, dass der in München lebende argentinische Komponist Luis Borda sich für das Projekt interessierte und als Musikproduzent mit ins Boot kam. Und so bekamen Christina, Julio und Inés noch einmal die Chance,
ihre Tangos vor einem begeisterten Publikum zu singen.
Die Aufnahmen der Musik mit den alten Sängern und den Musikern des “Orquesta Típica Imperial“ gehörten zu den schönsten Momenten des gesamten Drehs. Die Sänger freuten sich wie Kinder darüber, dass sie mit einem traditionellen Tango Orchester, einer “Orquesta Típica“, singen konnten. Und für die jungen Musiker wiederum war es ein faszinierendes Erlebnis, mit so erfahrenen und mit allen Wassern gewaschenen Sängern spielen zu dürfen.
Filme machen ist ein harter Beruf. Die Schwierigkeiten dabei, die notwendige Finanzierung zu bekommen, die Unsicherheit, ob eine Idee auch wirklich zu einem Film werden kann, der die Menschen interessiert, die Angst, dass die Anstrengungen so vieler Menschen am Ende in einer Schublade landen, ohne jemals das Licht eines Projektors erblickt zu haben. Es gibt viele Momente, oft tief in der Nacht, in denen man sich fragt, ob das alles einen Sinn hat.
Für mich persönlich war es eine große Freude, diesen Film zu machen. Nach 17 Jahren in Deutschland wieder die Musik aus Buenos Aires aus nächster Nähe erleben zu können. Diese Musik, die ich so tief in mir trage wie meine Muttersprache. Und es war eine der wertvollsten Erfahrungen meines Lebens, Zeuge der Freude dieser alten Sänger zu sein, die wieder das tun konnten, was sie in ihrem Leben am meisten lieben und was ihnen die Kraft gibt, trotz aller Schwierigkeiten jeden Tag weiterzumachen: vor Publikum zu singen. Das war einer dieser Momente, in denen ich dachte, dass es keinen schöneren Beruf auf der Welt gibt, als Filme zu machen und dabei für immer festzuhalten, was im Hier und Jetzt geschieht.
Über die Sänger
Cristina de los Ángeles hat ihr ganzes Leben lang professionell gesungen und sogar einige Platten aufgenommen. Sie lebte 14 Jahre in New York und arbeitete in Peru, Uruguay und ganz Argentinien. Ruhm und Liebe blieben ihr jedoch verwehrt. Für Cristina war die „Bar El Chino“ ihr Zuhause. Jeden Abend eröffnete sie die Show dort mit den Worten: „Wenn ihr klatscht, verliere ich meine Hemmungen…“ Und nach einem begeisterten Applaus gab sie sich der Menge hin und sang die schönsten Tangos, die jemals geschrieben wurden: über Liebe, Trauer und die wunderbare, melancholische Stadt Buenos Aires.
Inés Arce (81) begann zu singen, als sie fünf Jahre alt war, und seitdem hat sie nie mehr damit aufgehört. Als sie 48 war, hörte ihr Nachbar El Chino sie singen. Er liebte ihre Stimme und nahm sie mit in die Bar. Von da an sang sie dort 26 Jahre lang jedes Wochenende. Doch nach El Chinos Tod ist sie kaum mehr aufgetreten. Wenn sie Glück hat, bekommt sie einen Job als Sängerin in einem heruntergekommenen Restaurant oder auf einer Geburtstagsfeier. Sie vermisst die Nächte in der „Bar El Chino“ und würde alles dafür geben, noch einmal mit ihren Freunden singen zu können.
Julio César Fernán (58) war in den 70er Jahren einer der vielversprechendsten jungen Tangosänger in Buenos Aires. Er verdiente mit dem Singen viel Geld und ist sogar mit Anibal Troilo, einem der berühmtesten Bandoneonspieler der Geschichte des Tangos, aufgetreten. Leider ist Tango aber nicht seine einzige Leidenschaft. Er liebt auch die Frauen und „noch etwas ein bisschen gefährlicheres“ – die Pferderennen. Julio hat nie geheiratet und lebte bis vor kurzem noch immer mit seiner neunzigjährigen Mutter in einer Zweizimmerwohnung.
Horacio Acosta (70), Sohn einer Musikerfamilie, sang mit einigen der besten Tangoorchester der 60er Jahre und war standing ovations nach seinen Shows gewöhnt. Doch dann wurde das Leben härter. Er musste verschiedene Jobs annehmen, wurde krank und gerade als er sich wieder erholte, starb seine Frau. Nach und nach verlor Horacio alles, konnte die Hypothek nicht mehr bezahlen und musste in ein kleines Zimmer im Hinterhof des Hauses ziehen, das ihm noch bis vor kurzem gehörte.
Walter Barberis (70) kam nach dem Krieg aus Italien nach Buenos Aires. Seit seiner Jugend liebte er es, Gitarre zu spielen und zu singen. Als er die „Bar El Chino“ entdeckte, wo sein Sohn öfters Tango sang, verliebte er sich sofort in diesen Ort und begann auch dort zu singen. Er sprach häufiger über den Schmerz, das eigene Land verlassen zu müssen, um im Ausland zu leben, aber auch über die kreative Kraft, die in dieser Entwurzelung liegt. Er sagte immer, dass die Mehrheit der Tangos von den Nachkommen der italienischen Einwanderer geschrieben wurden… und er hat damit vollkommen Recht.
Abel Frías (65), Gitarrist, ist auf dem Land geboren und kam als junger Mann nach Buenos Aires. Seitdem verdiente er sich sein Brot mit seiner Gitarre. Immer auf der Straße, immer auf der Suche nach dem nächsten Ort zum Spielen. Viele Nächte verdiente er nicht einmal genug für den Bus und musste nach Hause laufen. Das änderte sich, als er begann, in der „Bar El Chino“ zu spielen. 18 Jahre lang begleitete er dort ohne Unterbrechung an jedem Wochenende die Sänger. Er kannte sie so gut, dass er merkte, wenn jemand keine so gute Nacht hatte und spielte dann etwas tiefer. Alle Sänger liebten ihn dafür. Eine Woche nach dem Tod von El Chino ging Abel weg und kehrte nie mehr in die Bar zurück.
Über das Orchester
Das Orquesta Típica Imperial ist eine Gruppe von jungen Musikern aus Buenos Aires, die sich als Interpreten, Arrangeure und Komponisten einen Namen gemacht und im Tango ihre wahre Identität gefunden haben. Das „Orquesta Típica“ mit seinen drei Bandoneons, vier Violinen, einem Violoncello, einem Kontrabass, einem Piano und einem Sänger ist die traditionelle Struktur aller Tangoorchester der 40er und 50er Jahre, dem „Goldenen Zeitalter“ des Tangos. Das „Orquesta Típica Imperial“, das diese Struktur übernommen hat, hat sich dem traditionellen Tango-Sound verschrieben und trägt maßgeblich zur Weiterentwicklung des Genres bei. Mit dem Stil seiner Musik hat es Zuhörern in aller Welt große Emotionen entlockt. In den letzten Jahren ist das „Orquesta Típica Imperial“ in einigen der berühmtesten europäischen Konzertsäle aufgetreten, so in den Niederlanden, in Deutschland, England, Belgien, Dänemark, Spanien, Bulgarien usw. Auch hat es an den wichtigsten Tangofestivals in Europa, Nord- und Südamerika teilgenommen.
Über den Regisseur
German Kral wurde 1968 in Buenos Aires geboren und kam 1991 nach Deutschland, um an der Hochschule für Fernsehen und Film München zu studieren. Seine Filme wurden auf zahlreichen internationalen Filmfestivals gezeigt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 1993 arbeitete German Kral zum ersten Mal mit Wim Wenders bei dem Film “Die Gebrüder Skladanowsky” zusammen. Sein Film “Buenos Aires, meine Geschichte“ wurde 2000 für den Grimme Preis nominiert, erhielt 1999 den ersten Preis beim Yamagata Film Festival in Japan und wurde mit dem Bayerischen Dokumentarfilmpreis ausgezeichnet. Bei German Krals Musikdokumentarfilm “Música Cubana“, der seine internationale Premiere beim Film
Festival in Venedig hatte und weltweit in den Kinos lief, war Wim Wenders der Excecutive Producer.
Über den Produzent
Wolfgang Latteyer hat an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München und an der UCLA in Los Angeles Filmproduktion studiert. Seitdem hat er im Spiel- und Fernsehfilmbereich als Producer für Firmen gearbeitet wie: Warner Bros., HBO, Tele Norm Film, Indigo Film und Constantin Film. Daneben produzierte er auch immer wieder Dokumentarfilme, Künstlerportraits sowie eine TV Doku-Serie für Planet TV. Im Rahmen seiner 15-jährigen Produktionstätigkeit hat er Dreharbeiten in Deutschland, U.S.A., Österreich, Italien, Ungarn, Polen verantwortet und geleitet. Dabei entstanden über 15 Filme verschiedenster Länge und Formate.
Wolfgang Latteyer unterrichtet seit einigen Jahren “Filmproduktion“ als Gastdozent in den U.S.A., in Israel, sowie an der HFF in München. Dort hat er seit Frühjahr 2005 als künstlerischer Mitarbeiter das Amt des (geschäftsführenden) Assistenten der Abteilung V: Produktion und Medienwirtschaft inne. “Der letzte Applaus“ ist seine zweite Zusammenarbeit mit dem Regisseur German Kral.
Der Soundtrack
Der berühmte argentinische Musikproduzent und Komponist Luis Borda schuf für den Film “Der letzte Applaus“ einen wunderschönen Soundtrack, zusammen mit dem Orquesta Típica Imperial und den Sängern der “Bar El Chino”. Der Soundtrack wurde in mehreren Studio-Sessions während der Dreharbeiten und bei einem gemeinsamen Konzert des Orchesters und der Tangosänger in Buenos Aires aufgenommen. Der siebzehn Lieder umfassende Soundtrack besteht aus einigen der schönsten und bekanntesten tradionellen Tangos wie “Soledad” und “Volver”, und auch modernen Kompositionen der berühmten Tangokomponisten Astor Piazzolla und Eladia Blázquez, darunter “Verano Porteño” und “Mi Ciudad y Mi Gente”.
Der Soundtrack des Films ist bei Enja Records erschienen und im Handel erhältlich
Luis Borda über den Soundtrack
Als German Kral mich einlud, in seinem Film die musikalische Leitung zu übernehmen, kam mir sofort eine Begebenheit aus der Bar “El Chino” in den Sinn, die ich nicht mehr vergessen werde.
Vor einigen Jahren, als ich noch in Argentinien wohnte und der Besitzer der Bar, der von allen nur “El Chino” genannt wurde, noch lebte, fuhren wir mit ein paar Freunden in die Außenbezirke zur Bar “El Chino”. Zwischen dem dort herrschenden Geschrei, dem Rotwein und einigen Chorizo-Sandwiches, sagte einer meiner Freunde: “Luis, komm spiel auch was!”
Der “Chino”, der mich vielleicht kannte oder mich zumindest als Musiker identifizierte, insistierte: “Komm, los, Langhaar (das ich damals noch hatte), spiel doch!” Ehe ich mich versah, hielt ich eine Gitarre in der Hand, man spielte natürlich ohne Mikrophon, die Saiten hatten schon einiges hinter sich und die Gitarre besaß nicht gerade das, was man einen großen Klang nennen könnte. Und dann spielte ich was. Ich wählte den Tango “Nieblas del Riachuelo” von Juan Carlos Cobián, eine Hommage an den Ort, an dem wir uns befanden, denn “Lo del Chino” lag in der Nähe des “Riachuelo” – des kleinen Flusses in Buenos Aires. Unter dem Getöse der Stammkunden, begann ich zu spielen. Man hörte absolut nichts, nicht mal ich selbst konnte mich hören. Auf einmal schrie einer der Anwesenden: “Ruhe! Hört doch mal: diese Seele!” Da war es auf einmal vollkommen still und nur doch die Klänge der Gitarre waren zu hören.
So war das beim Chino: Ein Ort für die Seele. Ein Ort, an dem sie erscheinen konnte und Beachtung fand – manchmal zumindest.
Im Laufe der Zeit und vor allem durch den Tod des “Chino”, verschwand die Magie dieses Ortes. Aber es blieben die Künstler, die immer schon in diese Bar gekommen waren und auf der CD, genauso wie im Film können sie noch einmal auferstehen: Inés, Cristina, Julio Cesar und Abél, der Gitarrist, finden noch einmal zusammen durch die Initiative dieses Films und inspiriert von den Impulsen einer jüngeren Generation Musiker wie die des Orchesters “La Imperiál” und deren Sänger Omar.
In Germán Krals Hommage an diesen unvergesslichen Ort in Buenos Aires leuchtet noch einmal die Magie dieser vergangenen Tage auf.
Lieder auf der CD:
1) Como dos extraños (Tango, 1940)
Música: Pedro Laurenz
Letra: José María Contursi
Arreglos: Nicolás Fontana
Intérpretes: Julio César Fernán & Orquesta Típica Imperial
2) Cuesta abajo (Tango, 1934)
Música: Carlos Gardel
Letra: Alfredo Le Pera
Arreglos: Matilde Vitullo
Intérpretes: Cristina de los Ángeles & Orquesta Típica Imperial
3) Gallo ciego (Tango, 1915)
Música: Agustín Bardi
Arreglos: Gerardo Martínez Argibay
Intérprete: Orquesta Típica Imperial
4) Desencuentro (Tango, 1962)
Música: Aníbal Troilo
Letra: Cátulo Castillo
Arreglos: Pablo Bernaba
Intérpretes: Omar Garré & Orquesta Típica Imperial
5) Duelo criollo (Tango, 1928)
Música: Juan Rezzano
Letra: Lito Bayardo
Arreglos: Nicolás Fontana
Intérpretes: Inés Arce & Orquesta Típica Imperial
6) De mi barrio (Tango, 1923)
Letra y música: Roberto Goyheneche
Arreglos: Karina Martinelli
Intérpretes: Cristina de los Ángeles & Orquesta Típica Imperial
7) Niebla del Riachuelo (Tango, 1937)
Música: Juan Carlos Cobián
Letra: Enrique Cadícamo
Arreglos: Gerardo Martínez Argibay
Intérpretes: Omar Garré & Orquesta Típica Imperial
8) Por una cabeza (Tango, 1935)
Música: Carlos Gardel
Letra: Alfredo Le Pera
Arreglos: Pablo Bernaba
Intérpretes: Julio César Fernán & Orquesta Típica Imperial
9) A Salvador Allende (Tango moderno, 2004)
Música y arreglos: Gerardo Martínez Argibay
Intérprete: Orquesta Típica Imperial
10) Verano porteño (Tango moderno, 1965)
Música: Astor Piazzolla
Arreglos: Gerardo Martínez Argibay
Intérprete: Orquesta Típica Imperial
11) Mi ciudad y mi gente (Tango, 1967)
Letra y música: Eladia Blázquez
Arreglos: Matilde Vitullo
Intérpretes: Cristina de los Ángeles & Orquesta Típica Imperial
12) Soledad (Tango, 1934)
Música: Carlos Gardel
Letra: Alfredo Le Pera
Arreglos: Gerardo Martínez Argibay
Intérpretes: Omar Garré & Orquesta Típica Imperial
13) Ventarrón (Tango, 1933)
Música: Pedro Maffia
Letra: José Horacio Staffolani
Arreglos: Karina Martinelli
Intérpretes: Inés Arce & Orquesta Típica Imperial
14) Romance de Barrio (Vals, 1947)
Música: Aníbal Troilo
Letra: Homero Manzi
Arreglo Pablo Bernaba
Intérpretes: Orquesta Típica Imperial
15) Volver (Tango, 1935)
Música: Carlos Gardel
Letra: Alfredo Le Pera
Arreglos: Pablo Bernaba
Intérpretes: Cristina de los Ángeles & Orquesta Típica Imperial
16) Cambalache (Tango, 1934)
Letra y música: Enrique Santos Discépolo
Arreglos: Gerardo Martínez Argibay
Intérpretes: Cristina de los Ángeles, Inés Arce, Julio César Fernán, Omar Garré & Orquesta Típica Imperial
Protagonisten
Tangosängerin Cristina de los Ángeles
Tangosängerin Inés Arce
Tangosänger Julio César Fernán
Gitarrenspieler Abel Frías
Orchester & Arrangements Orquesta Típica Imperial
Orchestesänger Omar Garré
Team
Regie German Kral
Produzenten Wolfgang Latteyer & German Kral
Koproduzent José Luis Massa
Executive Producers Hiroshi Kawai, Michio Suzuki, Akihiko Sato, Miwako Fujioka
Musikproduzent Luis Borda
Executive producer Hugo Lauría
Bildgestaltung Ricardo De Angelis ADF, Sorin Dragoi RSC
Schnitt Ulrike Tortora
Maske & Kostüme Marisa Spinelli
HD Postproduktion B.O.A. Videofilmkunst
Originalton Demián Lorenzatti
Sound Design & Mischung Andre Bendocchi-Alves
Ton-Postproduktion 40° Filmproduktion
Verleih
Arsenal Filmverleih GmbH
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